⚠️ Testphase – Die WebApp von KiNi Solutions befindet sich aktuell in der Test- und Beta-Phase. Funktionen und Inhalte können sich kurzfristig ändern.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Mai 2026

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung der SaaS-Plattform „WebApp von KiNi Solutions" (nachfolgend „Plattform") zwischen dem Anbieter KiNi Solutions, Stefan Eschbach, Lehmattweg 3, 79664 Wehr (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde"). Sie gelten für sämtliche Vertragsverhältnisse, die über webapp.kini.solutions begründet werden. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nicht, es sei denn, der Anbieter stimmt ihnen schriftlich zu.

§ 1 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden eine modulare Mitarbeiter-Plattform als Software-as-a-Service zur Verfügung. Die Plattform umfasst – je nach gewähltem Tarif – Module wie Dashboard, Kalender, Auftragsverwaltung, Snack- und Getränke-Bestand, Sitzungszimmer-Buchung, Fahrtenbuch, Bike-to-Work-Challenge, Tippspiel und internen Mitarbeiter-Chat.

(2) Jeder Kunde erhält eine eigene Instanz auf einer Subdomain in der Form <firma>.webapp.kini.solutions mit einer dedizierten PostgreSQL-Datenbank. Die Daten verschiedener Kunden sind logisch und physisch getrennt.

(3) Die Plattform ist kein Zeiterfassungssystem nach § 17 MiLoG und kein steuerlich oder arbeitsrechtlich zertifiziertes System. Buchhaltungs- und arbeitsrechtliche Pflichten verbleiben beim Kunden.

§ 2 Vertragsschluss, Trial

(1) Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde das Online-Registrierungsformular auf der Plattform ausfüllt, die AGB akzeptiert und den Bezahlvorgang über Stripe abschließt.

(2) Der Anbieter gewährt dem Kunden eine kostenlose Testphase von 14 Tagen ab Vertragsschluss. Während der Testphase erfolgt keine Belastung des hinterlegten Zahlungsmittels. Nach Ablauf der 14 Tage wird die monatliche Gebühr automatisch fällig, sofern der Kunde nicht zuvor kündigt.

(3) Mit Bestätigung des Auftrags richtet der Anbieter die Kunden-Instanz technisch ein. Der angegebene Administrator erhält die Login-Daten per E-Mail.

§ 3 Tarife und Preise

(1) Es stehen folgende Tarife zur Verfügung (Bruttopreise in EUR pro Monat):

(2) Maßgeblich für die Tarif-Einstufung ist die jeweils höhere der beiden Kennzahlen (Standorte oder Mitarbeiter). Übersteigt die Nutzung die Tarif-Grenzen dauerhaft, ist der Anbieter berechtigt, den Kunden in den nächsthöheren Tarif einzustufen; die Erhöhung wird mit Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums wirksam.

(3) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über Stripe (Karte oder SEPA-Lastschrift).

§ 4 Laufzeit und Kündigung

(1) Das Vertragsverhältnis hat eine Mindestlaufzeit von einem Monat und verlängert sich automatisch um jeweils einen Monat, sofern es nicht vorher gekündigt wird.

(2) Die Kündigung ist jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats möglich. Die Kündigung erfolgt vorzugsweise über das Formular unter webapp.kini.solutions/kuendigen.html, formlos per E-Mail an info@kini.solutions oder direkt im Stripe-Kundenportal.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.

§ 5 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich, die Plattform ausschließlich bestimmungsgemäß und im Rahmen der geltenden Gesetze zu nutzen.

(2) Untersagt sind insbesondere:

(3) Der Kunde benennt mindestens einen Administrator, der die Konten der eigenen Mitarbeiter anlegt und pflegt. Der Kunde ist allein verantwortlich für die Inhalte, die in seine Instanz eingegeben werden.

§ 6 Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel an (Best Effort). Geplante Wartungsfenster werden – soweit möglich – mindestens 24 Stunden im Voraus angekündigt.

(2) Ausgenommen sind Ausfälle, die vom Anbieter nicht zu vertreten sind, insbesondere höhere Gewalt, DDoS-Angriffe oder Störungen der Verbindung beim Kunden.

§ 7 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall der Höhe nach auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist – außerhalb der Fälle des Abs. 1 – ausgeschlossen, soweit der Kunde seinen Mitwirkungspflichten (regelmäßige Datensicherung, plausible Backups) nicht nachkommt.

§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Personenbezogene Daten der Mitarbeiter werden vom Anbieter im Auftrag des Kunden verarbeitet. Mit Vertragsschluss kommt zwischen den Parteien ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO zustande, dessen Inhalt unter /avv.html abrufbar und Bestandteil dieses Vertrags ist. Die Datenschutzerklärung beschreibt zusätzlich die Verarbeitung der Daten des Kunden selbst (Account, Stripe-Vorgänge, Support-Mails).

§ 9 Datenexport, Löschung nach Vertragsende

(1) Der Kunde kann seine Daten während der Vertragslaufzeit jederzeit über die in der Plattform integrierten CSV- und ICS-Exportfunktionen herunterladen (z. B. Verzehr-Abrechnung, Einrichtungs-Abrechnung, Schwund-Bericht, Kalender-ICS).

(2) Nach Vertragsende werden die Daten 30 Tage als Soft-Delete vorgehalten (Reaktivierung möglich, Container gestoppt) und anschließend unwiderruflich gelöscht. Buchhaltungs-relevante Daten (insbesondere Verzehr- und Einrichtungs-Abrechnung sowie Fahrtenbuch-Auszüge) werden – soweit gesetzlich erforderlich – über die Aufbewahrungsfristen nach § 257 HGB (10 Jahre) durch den Anbieter aufbewahrt.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Erfüllungsort und – soweit gesetzlich zulässig – Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters in 79664 Wehr.

(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

(4) Änderungen dieser AGB werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail angekündigt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten AGB als angenommen.